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Was gibt's Neues ?

"Alles fliesst !", diese Erkenntnis des alten griechischen Philosophen Heraklit wurde vor einigen Jahren (2001) als Titel für eine Zusammenstellung von geschichtlichen Ereignissen, mündlichen Überlieferungen und Reiseberichten gewählt.

Informationen wurden und werden gesammelt und Berichte geschrieben. Diese werden, so wie es die Zeit zulässt, nach und nach ergänzt werden und auf dieser Internetseite veröffentlicht. Mit einem gelegentlichen Klick auf diese Internetseite bleiben Sie informiert; falls es Sie interessiert.
Sollten sie die Region einmal selbst besuchen wollen, so sollten sie sich unter diesem Link informieren: ( www.ahrthal.de )

AKTUELL.....AKTUELL.....AKTUELL.....AKTUELL.....AKTUELL.....AKTUELL.....AKTUELL.....


Seit einiger Zeit ist Dernau um eine kulturelle Einrichtung reicher geworden. Die bekannte

Akademie Altenahr,

die seit Jahren mit bekannten Dozenten ein reiches Ausbildungs- und Seminarprogramm für Kunstinteressierte aus dem rheinischen Raum anbietet, hat in

53474 Dernau, Bachstrasse 37, (www.akademie-altenahr.de) ein neues Zuhause gefunden.

Klicken Sie hier: Programm Akademie Altenahr in Dernau.

Die Dernauer Kunstausstellung 2016 findet in diesem Jahr am Wochenende vom 10. bis zum 11. September in den Räumlichkeiten der Akademie Altenahr in Dernau, Bachstr. 37 statt.

Unter dem Motto "Gesichter einer Landschaft" zeigen Bernd Schreiner, Dernau und Matthias Bertram, Ahrweiler Fotografien, Gemälde (Aquarell, Eitempera, Acryl) und Drucke (Radierungen, Linolschnitte)aus der Region Ahr-Eifel-Rhein.

Die Bilder zeigen die Landschaft, die Bewohner und ihre Arbeit, ihre Sitten und Gebräuche. Nachstehend ein Plakat zur diesjährigen Ausstellung mit der Bezeichnung "Spiegelungen":

   
Kunst im Ahrtal: Plakat zur Kunstausstellung Dernau 2016 (Linolschnitt),
Bernd Schreiner, Matthias Bertram;
Bei Interesse kann das Plakat während der Ausstellung vom Interessenten kostenlos gedruckt werden.

Die Berge der Eifel im Nebel; Vom Krausberg zum Aremberg; Aquarell Matthias Bertram

Im Folgenden einige Original-Radierungen (Strichätzung und Aquatinta-Technik), Farblinolschnitte und Gemälde, die in jüngerer Zeit erstellt wurden. Solange die in kleiner Auflage gedruckten Blätter vorrätig sind, können Sie unter der genannten Email Adresse erworben werden: mbertram@ahrthal.de

   
Winzer im Weinberg_Radierung Matthias Bertram
Winzerin im Weinberg an der Ahr 1935, Radierung Matthias Bertram,

   
Elisabeth Liersch geb. Paetz 1849-1893, gebürtig aus der heutigen Gaststätte "Hofgarten" in Dernau an der Kirche; Radierung Matthias Bertram
Mathias Liersch 1849-1914; Radierung Matthias Bertram

Mathias Liersch 1849-1914 heiratete am 9. Mai 1974 die Wirtstochter Elisabeth Paetz; Mit ihr hatte er bis zu ihrem Tode 14 Kinder. Sieben Töchter überlebten; Sieben Jungen starben im Kleinkindalter. Elisabeth und Matthias sind Stammeltern vieler Dernauer Familien (Bertram, Näkel, Heimermann, Wollersheim, Marner). Zwei ihrer Töchter wurden Ordensschwestern bei den Franzikanerinnen.

   
Weinbergsterrassen bei Walporzheim im Winter, Radierung Matthias Bertram
Teichgasse_Hauptstrasse in Dernau um 1950, Radierung Matthias Bertram

   
Brücke über die Ahr zwischen Dernau und Rech um 1950, Radierung Matthias Bertram
Eisenbahnbrücken zwischen Rech und Mayschoss, Radierung Matthias Bertram

   
Ahrtal; Mühle an der Brücke; Farb-Linolschnitt mit einer Druckplatte, M. Bertram
Ahrtal; Mühle an der Brücke; Farb-Linolschnitt mit mehreren Druckplatten, M. Bertram

     
Ahrtal; Im Weinberg_Räuchern; Reduktions-Linolschnitt, M. Bertram
Rheinland; ohne Titel; Reduktions-Linolschnitt, M. Bertram

         
Ahrtal, Feste, "Küles I", JGV-Dernau, Reduktions-Linolschnitt M. Bertram
Ahrtal, Im Weinberg, Winzerehepaar, Reduktions-Linolschnitt M. Bertram

         
Ahrtal-Ahrweiler-Kalvarienberg Aquarell M. Bertram
Ahrtal-Dernau-Alte Brücke an der Mühle, Aquarell Mattern/Bertram

         
Ahrtal-Walporzheim-Felspartie an der Bunten Kuh, Aquarell M. Bertram/Mattern
Ahrtal-Dernau-Winzer im Weinberg, Radierung Matthias Bertram

   
Ahrtal, Altenahr Ortsmitte um 1838, Linolschnitt Matthias Bertram
Ahrtal, Kalvarienberg, Linolschnitt Matthias Bertram

     
Ahrtal, Walporzheim, Linolschnitt Matthias Bertram
Ahrtal, Bunte Kuh, Linolschnitt Matthias Bertram

       
Ahrtal, Brücke über die Ahr, Linolschnitt Matthias Bertram
Ahrtal, Mayschoss, Lochmühle, Linolschnitt Matthias Bertram

 
Ahrtal, Rapsfeld zwischen Dernau und Holzweiler, Farb-Linolschnitt 30 mal 40 cm, 2 Platten und 22 Andrucke, M. Bertram

Eine Vielzahl weiterer Gemälde, Radierungen, Linolschnitte mit Motiven der Landschaft an Ahr, Rhein und Eifel finden Sie auf der Website www.ahrthal.de

bzw. unter dem Link: Gemälde, Radierungen und Linolschnitte

Bei Recherchen zum Buch über die ehemalige jüdische Gemeinde Dernau und deren Nachkommen ( ...in einem anderen Lande ) wurde unter Anderem mit Nachkommen der Familie Heymann in Israel und Deutschland gesprochen.


Jacob Heyman Vorsteher der Synagoge zu Dernau, 1816

Sehen Sie hier eine LESEPROBE aus dem nachstehend dargestellten Buch: Geschichte, Leben und Lebenswege von Juden im Rheinland (Ahrkreis, Rhein-Siegkreis, Trier, Euskirchen, Köln/Bonn, etc.)

Das Buch von
Matthias Bertram, Ahrweiler

... in einem anderen Lande.
Geschichte, Leben und Lebenswege von Juden im Rheinland.

A5, 412 Seiten, ca. 300 Abbildungen und Tabellen, Paperback
(ISBN: 978-3-95631-333-2)


wird bei www.Shaker-Media.de veröffentlicht.

 
Umschlag-Entwurf fur das genannte Buch: ISBN 978-3-95631-333-2, Verlag Shaker.Media; Das Buch wurde gefördert mit Mitteln des Landschaftsverbandes Rheinland LVR.

Nachstehender "Reisebericht Israel" von Otto Heymann aus Neuenahr, Sohn des Dernauer Leopold Heymann, aus dem Jahr 1949 stimmt ein wenig in das Thema und die Familiensituation ein.

Reisebericht "Reise nach Israel 1949" von Otto Heymann

Ein ganze Reihe von Fotos und Dokumenten, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, konnten im Rahmen der Recherche ausgewertet werden. Andere Fotos geben nach wie vor ein paar Fragen auf. So bei dem nachstehenden Foto. Es zeigt u.a. Cäcilie (genannt Illa) Heymann (2. von links) mit lokalen Winzern bei der Weinlese. Das Foto soll an der Ahr im Raum Ahrweiler aufgenommen worden sein (ca. 1930) Das Fotos zeigt hinter der Lesemannschaft im Weinberg eine Talebene mit Feldern, Gärten und vielleicht vereinzelten Weinbergen. Die Unschärfe des Bildes lässt den Aufnahmestandort nicht eindeutig erkennen.

Möglicherweise kann ein Besucher dieser Website die Lage oder einzelne Personen auf dem Foto noch erkennen. Sollte dies so sein, so wird um Nachricht an Matthias Bertram, Tel. 02641-3969101 oder bertramburgdorf@t-online.de gebeten.

Das nachstehend gezeigte Foto ist aus dem Nachlass der Familie Illa Heymann/Max Heli, der sich im Besitz der Fam. Limberg aus Siegburg befindet. Zur Dokumentation wurden Teile des Nachlasses von Frau Dr. D. Limberg dem Archiv des Rhein Sieg-Kreises übergeben.

Illa (Cäcilie) Heymann verh. Heli bei der Weinlese an der Ahr

   

Kurz noch ein paar Informationen zu Illa Heymann: Ihr Vater Josef Heymann war der Besitzer des Textilgeschäftes in der Niederhutstr. 61. Dieses Geschäft wurde später von dessen Sohn Moses und seiner Frau Meta weitergeführt, bis es in den dreissiger Jahren an Wilhelm Busch verkauft wurde. Illa, geboren 1888, hatte eine Ausbildung als Näherin/Schneiderin in Frankfurt absolviert und 1920 Max Heli aus Vallendar/Siegburg geheiratet. Illa und Max wurden 1942 von den Nazis in den Osten deportiert und am 24.Juli 1942in Maly Trostinec ermordet. Ihre Kinder Manfred und Alice hatten sie einige Zeit (1938/1939) nach der Reichkristallnacht noch nach England schicken können. Die beiden Kinder sahen ihre Eltern nie wieder, aber sie überlebten. Sollten sich in Dernau oder Ahrweiler/Neuenahr noch weitere Dokumente (Briefe, Fotos, Postkarten, etc.)im Zusammenhang mit den jüdischen Familien befinden, so bitte ich, mir davon Kenntnis zu geben.



Er ist wieder da, der Lachs / der Salm !!!

Vielfaches und langjähriges Bemühen wird nun offensichtlich belohnt.
Ein Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer.
Lesen Sie nachstehenden Artikel aus dem General-Anzeiger, Bonn, vom 23. Nov. 2013, und vergleichen Sie den Inhalt mit dem Text weiter unten zum gleichen Thema.

Lachse in der Ahr  

 

Nachstehend sehen Sie einen Ausschnitt aus einer fast unbekannten Karte des Ahrtals, gezeichnet ca. 1835.

 
Die Karte nennt sich "Das Ahrthal von Altenahr bis zur Mündung nach der Natur skizziert von F.W. Heinrigs. Verlag von T. Habicht in Bonn" und ist erhältlich im Antiquariat von Fr. Müller-Feldmann in der Telegrafenstr. in Bad Neuenahr.
Im Allgemeinen ist die Karte mit einer guten Detailtreue gezeichnet. Insbesondere was die Brücken über die Ahr angeht. In Dernau fällt eine Besonderheit auf: Im Ortsbereich sind drei Brücken über die Ahr eingezeichnet. Den Meisten sind lediglich die 1717 gebaute und im Ahrhochwasser 1804 erheblich beschädigte "Bröckemölle Bröck" und die ca. 1885 gebaute alte "Weinbaubröck", die 1910 im Hochwasser weggespült wurde, bekannt. Von einer alten Karte (ca. 1850) von Delkeskamp ist bekannt, dass wohl schon damals eine zweite Brücke ca. 200 m unterhalb der heutigen neuen Weinbau-Brücke über die Ahr ging. Es scheint der Abbildung nach keine sehr massive Brücke gewesen zu sein. Dass nun eine alte Karte aus dem Jahr ca. 1835 auftaucht, in der drei Brücken eingezeichnet sind überrascht. Vielleicht ist die Untere der Brücken eher Marienthal zuzuordnen, da auch dort in früheren Zeiten gelegentlich eine leichte Brücke die Ahr querte. Ansonsten ist die Führung der Hauptstrasse durch den Ort Dernau zu dieser Zeit evtl. von Interesse. Die Infrastruktur des Ortes, wie wir sie heute kennen, wurde erst durch den Bau der Eisenbahnlinie um 1880 geschaffen.


Nachstehendes Gemälde zeigt die alte Kapelle in Dernau, die durch einen Treffer im 2. WK weggebombt wurde. Das danebenstehende Foto zeigt die Inschrift, die über dem Kapelleneingang hing. Bisher war es nicht möglich, den genauen Text zu entziffern. Vielleicht kann der eine oder andere Dernauer helfen den Text zu entziffern? Antwort bitte an untengenannte Email Adresse oder telefonisch. Danke.

Mittlerweile ist die Entzifferung etwas weiter gekommen: Es heißt:

Jesus starb am Kreuz für mich
Es macht mich …zum Erben (?)
Mutter wenn es kommt zum Sterben
Steh mir bei ich Bitte Dich

  


Wer kennt ihn noch, den Kaisersaal an der Ahr ? Es darf geraten werden, wo er stand. Das Foto entstand um 1900; es soll in Kürze Vorlage für ein Gemälde werden.

 
Der "Kaisersaal" an der Ahr oder "Hotel: Zur Wacht an der Ahr"


Um das kleine Rätsel schnell aufzulösen, hier eine Annonce aus dem Jahre 1907 (von D. Koll, das Foto wurde von M. Bertram durch ein gleiches Foto besserer Qualität ersetzt).
Der Inhalt der Annonce könnte im Frühjahr 2013 fast mit dem geichen Text wieder veröffentlicht werden. Die Genossenschaft Dagernova und die neuen Betreiber Meike und Torsten Carll haben aus dem ehemaligen Kaisersaal mit dem "Culinarium" eine Toplokation an der Ahr geschaffen. Der Satz in der Annonce des ehemaligen Restaurateurs Hüchtebrock aus dem Jahre 1907:
"Das Lokal ist unstreitig das schönste und bestgelegenste der ganzen Ahr"
kommt dem Culinarium sehr nahe.
Am Besten der Gast testet selbst oder wirft vorab einen Blick auf die Website: www:dagernova-culinarium.de

 
Das heutige "Dagernova Culinarium" in einer Annonce aus dem Jahre 1907


Um nicht einen uralten innerdernauer Streit zwischen den Mitgliedern von Winzer-Verein / Weinbau-Verein neu zu entfachen(;-)) wird nachstehend, aus Gründen der "political correctness" eine sehr sehenswerte alte Annonce des Winzer-Vereins (ca. 1885) unter ihrem langjährigen Gründungspräsidenten Peter Joseph Bertram gezeigt.(von D. Koll). Man beachte die Details der Darstellung.

 
Dernauer Winzer Verein unter Peter Joseph Bertram. Annonce aus ca. 1885


Nachstehende kleine künstlerische Spielerei mit dem Titel "Marc Chagall grüßt Dernau" entstand am Computer. Weiter Gemälde mit Bezug zum Ahrtal und Dernau finden Interessierte weiter unten bzw. unter ( www.ahrthal.de )

 
Titel: Marc Chagall grüßt Dernau; M.Bertram, März 2013


Ein Ingenieurunternehmen aus dem Ahrkreis: GWE- German Water & Energy Engineering Solutions, Ahrweiler, hat den Auftrag beratend für Wasserversorgungsprojekte in Angola, Jordanien, etc. tätig zu sein. Im Rahmen des Programmes "Agua para todos" will die Angolanischen Regierung in den kommenden Jahren der Bevölkerung verstärkt den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen. Das in Angola tätige international agierende Consulting Büro, Gauff Engineering, Nürnberg (www.gauff.net) unterstützt dies mit einer eigenen Initiative. Nachstehendes Foto zeigt den Bau eines Brunnens in Toco am Rio Toco, nordöstlich von Lubango auf dem Hochplateau von Angola. Der Brunnen ist Teil eines solarbetriebenen kleinen Wasserversorgungsprojektes (Brunnen, solarbetriebene Pumpe, Rohrleitungen, Wasserspeicher, Solarpanels und Wasserverteilung)

  
Brunnenbau in Angola nahe Lubango, am Rio Toco


Die Stadt Lewiston, Idaho feierte ihr 150 jähriges Bestehen und hat aus diesem Anlaß eine Sonderausgabe herausgegeben, auf der ein Facimile (schwarz/weiß) einer Briefmarke zu sehen ist, die am 24. Febr. 1865 auf einen Brief an die Familie Ley in Dernau, Auf der Orbach,geklebt wurde. Neben anderen Zeitungen berichtete der General Anzeiger im Aug. 2012 über dieses Ereignis.

   Sonderausgabe der Stadt Lewiston, Idaho mit dem Facsimile einer Briefmarke von 1865 an die Familie Ley in Dernau (siehe auch weiter unten). Interessierten Lesern kann der Autor ein Exemplar dieser Sonderausgabe gegen Kostenerstattung (5 €/Stck, solange der Vorrat reicht) zusenden/übergeben.

Von verschiedenen Dernauer Bürgern in den Napoleonischen Kriegen wurde (siehe unten) schon berichtet. Weitere waren mit Napoleon unterwegs. So kam der einzige Sohn von Peter Josef Frangenheim, der Dernau im Rat der Mairie Mayschoss vertrat, Johann Joseph Frangenheim geb. 28.03.1790, in den Kriegen ums Leben. Mit Joh. Joseph Grossgarten scheint es das Schicksal etwas besser gemeint zu haben. Er muss Wache in der Bretagne, in der Stadt Rennes, schieben. Lesen wir seinen Brief (erster transscribierter Entwurf mit toller Unterstützung von Agnes Giessen, Nettersheim).

 
Veröffentlichung: Johann Joseph Grossgarten 1813 aus Rennes, Bretagne


Sie möchten wissen, was in Dernau im 2. Weltkrieg passierte? Viele mündliche Überlieferungen sind erhalten. Im Zusammenhang mit den Lager Rebstock auch schlecht recherierte und reißerische Artikel bzw. Heftchen publiziert worden. Die Mutter des Autors dieser Website war in den letzten Kriegsjahren als Hausangestellte im Pfarrhaus unter Pastor Lehnen tätig und wusste Einiges zu berichten, was schon in Teilen unter dem Menüpunkt "Alles Fliesst" dieser Website veröffentlicht wurde. Nachstehend finden Interessierte einen Bericht von Pastor Lehnen über die Ereignisse in Dernau im 2. Weltkrieg.

    
Dernau im 2. Weltkrieg, Aufzeichnungen Pastor Lehnens



Wenig beachtet wurden bisher die Gemälde zu den Kreuzwegstationen in der Dernauer Kirche. Sie sollen von dem Dernauer Fotografen und Maler Peter Josef Schreiner, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Bonn und Neuenahr arbeitete, gemalt worden sein. Signaturen waren bisher nicht zu erkennen. Andererseits scheint eine gewisse Ähnlichkeit im Malstil dieser Bilder zum Altarbild in der Kirche zu bestehen, welches von Joh. Josef Leyendecker gemalt wurde. Joh. Josef Leyendecker und Peter Josef Schreiner waren Zeitgenossen. Von Joh. Josef Leyendecker ist bekannt, dass er die Bilder nicht immer signierte. Von Peter Josef Schreiner sind zwar Fotografien erhalten, die besagen, dass sein Atelier in Neuenahr war, Gemälde sind allerdings keine weiteren bekannt. Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass jemand, der handwerklich und künstlerisch das Malfach so gut verstand, wie der Maler des Dernauer Kreuzweges, nicht weitere Gemälde hinterlassen haben soll. Vielleicht kann diese Veröffentlichung helfen, das Dunkel ein Wenig zu lichten. Informationen sind willkommen. Nachtrag vom 5.5.13: Ein aktueller Vergleich der Dernauer Kreuzweggemälde mit den kleinen Kupferstich-Kreuzwegmotiven in der Burgkapelle in Kreuzberg/Ahr führte zu folgenden Erkentnissen: Bei den Dernauer Kreuweggemälden handelt es sich um Kopien der Kreuzweg-Gemälde von J. Führich (* 1800 in Böhmen, + 1876 in Wien) , die dieser im Format 240x185 cm von 1844 bis 1846 für die Johannes Nepomuk Kirche in Wien gemalt hatte. Führer entstammte einer österreichischen Künstlerfamilie. Bei einem Studienaufenthalt in Rom (1829) lernte er Nazarener Maler kennen (z.B. Fr. Overbeck) und widmete sich danach meist religiösen Themen und der Historienmalerei. Schon 1847 wurden Drucke seines Kreuzwegzykluses veröffentlicht.(Quelle: Wikipedia) Diese Drucke dienten dann vielfach als Vorlagen, um Kopien der Gemälde zu erstellen. Der Führich Kreuzweg gilt als der meistkopierte weltweit. Sehr häufig sind die Gemäldekopien nicht signiert (wie auch die Dernauer Ausführung). Einen Hinweis auf das Erstellungsdatum der Kopien kann folgendes Detail sein: Im Original von Führich, befindet sich links unten (Station 3) ein Hund. Ab einem bestimmten Zeitpunkt hat man den Hund bei den Kopien nicht mehr mit gemalt, da man ihn nicht für angemessen bzw. wichtig ansah. In der Dernauer Version fehlt dieser Hund ebenfalls, (ebenso wie das Pferd in der unten abgebildeten Station 4). Dies könnte mithelfen, den exakten Zeitpunkt des Entstehens der Dernauer Gemälde weiter einzugrenzen und doch noch herauszufinden, ob die Gemälde von P.J. Schreiner oder doch J.J. Leyendecker gemalt wurden. Die Ähnlichkeit des Farbduktus der Kreuzwegbilder mit dem Marienbild von Leyendecker in der Dernauer Kirche könnte eher für Leyendecker als Maler sprechen. Weitere Ansichten Dernauer Kreuzweggemälde, Fotografien und Informationen zu Peter Joseph Schreiner finden Sie unter diesem "Link:"

 
Station 4 Kreuzwegstation Original von J. Führich (St. Joh. Nepomuk, Wien)

 
Station 4 Kreuzweg und Foto von Josef Hubert Bertram (geb. 1870)

o       Mit freundlicher Unterstützung des Katasteramtes in Ahrweiler und des Landesarchivs in Koblenz konnte nachstehende Informationen gesammelt werden. Weiter Hinweise zur gewachsenen Infrastruktur von Dernau und der Geschichte seiner Mühlen sind unter der Rubrik "Alles fliesst" in dieser Website festgehalten. Nachstehend ein Auszug aus dem Bauantrag von Peter Joseph Marner aus dem Jahr 1856 zum Bau eines neuen Mühlengrabens und ein Lageplan des Stauwehres aus dem Jahr 1897. Weitere Infos zum Thema Mühlen finden Sie "hier:"


Steinbergsmühle 1856

o       Hier die Entwicklung der Infrastruktur Dernaus anhand von Vermessungsblättern von 1810 bis 1997. Die Vermessungsblätter zeigen die Entwicklung der Infrastruktur von Dernau recht anschaulich. Bestand der Ort bis ca. 1880 im Wesentlichen aus den Häusern entlang von Brandesjass, Kirchjass, Dichjass, Ülejass und den Lagen Op de Kier, Op de Overich und Op de Ortes/Irberich, so kam mit dem Bau der Eisenbahn ein Ereignis, welches das Ortsbild nachhaltig verändern sollte. Der Bau des Bahndammes deichte die Ahr sehr stark ein. Das jahrtausendealte natürliche Überschwemmungsgebiet entlang der Flusses und "In de Maar" stand bei Hochwässern nicht mehr zur Verfügung. Bereits 1910 hatte dies Konsequenzen: Beim Ahrhochwasser wurde die erst ca. 30 Jahr alte Bruchsteinbrücke, die Richtung Weinbau-Verein führte, von der Flut weggerissen. Schon zuvor hatte es erheblichen Ärger im Ort gegeben, da das Wasser aus den Bergen nicht schnell genug die Ahr erreichen konnte und sich im Ort gestaut hatte. Ab ca. 1880 wurden nach und nach die alten Überschwemmungsgebiete entlang der Ahr und in der Maar bebaut. Bis zum Bau der Weinbau-Brücke hatte es in Verlängerung der heutigen Friedensstraße zeitweise eine kleine hölzerne Behelfsbrücke gegeben. Sehen Sie nachstehend selbst, wie sich der Ort von 1810 bis 1997 verändert hat.

Weitere Infos und Karten zum Thema "Wege und Strassen" finden Sie "hier:"




Tranchot 1810


Preussische Uraufnahme 1848 ff

o       Sehen Sie sich hierzu auch einen Kartenausschnitt aus einer Beschreibung von Delkeskamp, die dieser 1859 schuf: "Panorama des Ahrtales von Sinzig (Remagen) bis Kreuzberg oberhalb Altenahr und seine Heilquellen und Bäder (1859)". Obwohl der Ort Dernau recht ungenau festgehalten ist, so sind die ursprüngliche Wegeinfrastruktur und die Ahrüberschwemmungsgebiete recht deutlich zu erkennen.


Panoramazeichung von Delkeskamp 1859

o       Sie interessieren sich für Ortsszenen aus der Region Ahr/Dernau? Hier sind ein paar, an die nur die Älteren sich noch erinnern werden.
Weitere Gemälde finden Sie "hier:"



Dernau, Abfüllen in den 60igern



Dernau, 13. Juni 1910, Dammbruch; Acryl Leinwand 50 mal 100 cm


o       Im Buch "Bad Neuenahr" von Heinz Schönewald (ISBN978-3-86680-465-4) wurden nachstehende Bilder den Orten Rech bzw. Mayschoss zugeordnet (Seite 124). Es handelt sich hier jedoch eindeutig um die Reparaturarbeiten am zerstörten Bahndamm von Dernau, der in den obenstehenden Gemälden wiedergegeben wird. (Bemerkung M. Bertram: Die Fotos haben Seltenheitswert und konnten erst kürzlich zugeordnet werden.(31.03.2012))
Weitere Infos zum Hochwasser finden Sie "hier:"



Dernau 1,Hochwasser 1910, Reparatur Bahndamm, Ortslage "Brongs" (Heinz Schönewald)



Dernau 2,Hochwasser 1910, Reparatur Bahndamm, Ortslage "Brongs" (Heinz Schönewald)



o       Sie möchten etwas über Arabische Kultur oder über die Wasserversorgung Kuwaits (die von einem Dernauer mit aufgebaut wurde) erfahren? Dies ist der Link dorthin:

1976-Failaka Island: Eine Insel im Arabischen Golf und seine Wasserversorgung

o       Der Kuwaitischen Botschaft in Berlin gefiel der vorstehende Artikel über die Insel Failaka so gut, dass sie sich entschied ihn in gekürzter Form ins Englische übersetzen zu lassen.

The links below will lead you to a short version in English language of the above mention Report about the installation of a water supply system in Kuwait in 1977 and to a series of articles about the project published just recently in the Arab Times Newspaper, Kuwait:

High Tech for Failaka: An adventure in the Arabian Gulf

Veröffentlichung: Arab Times Kuwait 20. Mai 2013

Veröffentlichung: Arab Times Kuwait 21. Mai 2013

Veröffentlichung: Arab Times Kuwait 22. Mai 2013

o       Oder wie wäre es mit einem Aufenthalt im Land von "Tausendundeiner Nacht"?:

2011-Oman: Im Land von Ali Baba und Sindbad dem Seefahrer

o       Es interessiert Sie die schwierige politische und soziale Lage in Ländern wie Irak und Pakistan ? Dann lesen Sie diesen Reisebericht.

Von Basra nach Peshawar oder "Die Kraft des Wassers"

o       Sie wollen sich von den Eindrücken entlang der chinesischen Seidenstrasse gefangennehmen lassen: Hier ist ein Vorgeschmack:

2008 China: Entlang der Seidenstrasse

o       Sie träumen davon vom hohen Goldpreis zu profitieren, ohne Gold oder Goldaktien kaufen zu müssen? Dies ist der Weg dorthin (ein Dernauer hat es versucht):

1980-Peru Madre de Dios: Goldrausch

o       Würden Sie mit Napoleon in seine Kriege ziehen wollen? Lesen Sie was Dernauer Bürgern passierte und entscheiden Sie dann:

Dernauer Bürger mit Napoleon unterwegs“

o       Wenn Sie es etwas friedlicher wollen, nicht dem Goldrausch erlegen sind und sich nicht am Shat Al-Arab herumtreiben wollen, dann ziehen Sie vielleicht mit der Künstlerfamilie Leyendecker aus Dernau nach Paris? Allons à Paris! Los gehts:

Die Leyendeckers: Eine Dernauer Malerfamilie in Paris“

o       Aufmerksamen Beobachtern wird in Dernau eine eigenwillige Topografie auffallen, die vor ca. 50 Jahren noch wesentlich deutlicher zu erkennen war. Die von der Ortslage "Op de Overich" zur Ortslage "Op de Kier" verlaufende Strasse verläuft parallel zu einem Bach ("Kierebach"), der damals noch als offenes Gewässer geführt wurde. Strasse und Bach lagen teilweise bis zu zwei Meter über dem links und rechts angrenzenden Gelände. Ähnlich verhielt und verhält es sich mit der "Kirchgasse" und dem "Irberije Bach" die von der Ortslage "Op de Ortes" zur Ortslage "Op de Bach" verlaufen. Untenstehender Link führt zur Abschrift eines Berichtes aus dem Jahre 1784, der auf die Ursachen eingeht und Vorschläge zur Behebung des Problems macht.

Hochwässer im achtzehnten Jahrhundert in Dernau und seine Auswirkungen auf die Topografie des Ortes“

o       Dernau kurz vor Ende des 2. Weltkrieges: Amerikanische Soldaten prüfen auf ihrem Weg zum Rhein im März 1945 die zerstörten Gleisanlagen am Dernauer Bahnhof/Firma Fix und halten dies fotografisch fest. Eines der Bilder erscheint in „Stars and Stripes“, der Zeitschrift für die amerikanischen Soldaten.(Hinweis: Landesarchiv Koblenz). Dieter Koll, ein Dernauer Zeitzeuge, berichtet: "In Höhe der Firma Fix befand sich ein Stellwerk, das wurde durch einen Fliegerangriff getroffen und zerstört. Ich habe diesen Angriff staunend erlebt. Wir waren "am Patt" und konnten alles ganz gut beobachten. Die Bomberstaffel kam ganz tief aus Richtung Esch im Formationsflug. Ich konnte das Ausklinken der Bomben beobachten. Wenig später kam ein Mann, der die Bahnstrecke besser beobachten konnte und sagte, dass das Stellwerk getroffen worden war. Es ist seitdem nicht mehr errichtet worden". Das andere Detailfoto der gleichen Situation wurde im Juni 2011 bei ebay ersteigert.


zerstörte Gleise in Dernau im März 1945


zerstörte Gleise in Dernau im März 1945

o       Nachstehender Link führt zu einem Buch mit dem Titel „Ech sinn dann enns fott…“ (30 MB), welches sich mit Lebensgeschichten einer Vielzahl von Dernauer Bürger (Ley, Heimermann, Winten, Liersch, Geuer, Bertram, Creuzberg, Sebastian, Marner, Nietgen, Baer, etc.) befasst, die –aus welchen Gründen auch immer-, Dernau in den vergangenen Jahrhunderten verließen.


Peter Joseph Ley aus Dernau inseriert 1864 in der Zeitung „The Golden Age“ in der gerade gegründeten Stadt Lewiston, Jdaho


Dies ist der älteste frankierte Brief der Stadt Lewiston, Idaho, USA (16./24. Febr. 1865) geschrieben an den Bruder von Peter Joseph Ley in Dernau, in dem der Tod von Peter Joseph mitgeteilt wird.


Zeitungsbericht vom 28. Febr. 1868 in der Alta California, San Francisco: Es wird berichtet, dass in der California Bakery, ehemaligem gemeinsamen Besitz von C. Baker und Peter Joseph Ley ein Feuer ausbrach, welches neun Häuser der Nachbarschaft vernichtete. Um die Feuersbrunst einzudämmen, wurden zwei Häuser zerstört. Gesamtschaden 12.000,-$. Unter anderem sind zwei Häuser von J.G.Boener betroffen, einem Freund von Peter Joseph Ley. Boener hatte nach dem Tod von Peter Joseph im Febr. 1865, dessen Familie in Dernau mehrfach angeschrieben. Details sind unter untenstehendem Link downzuloaden. Auch der hier erwähnte C(onrad) Wintch spielt in dem Bericht eine Rolle. (aktuelle Info von Steven Branting, Archivar der Stadt Lewiston, Idaho, Burgdorf, 10.03.2012) Zum Vergleich: Das Vermögen Peter Joseph Leys betrug als er 1865 plötzlich starb ca. 6.000,-$

Buch mit dem Titel „Ech sinn dann enns fott…“

o       In den letzten Jahren wurde viel für die Renaturierung von Flussläufen getan, um den Lachs am Rhein und in seinen Nebenflüssen wieder heimisch werden zu lassen. Beachtliche Erfolge sind dabei (wohl am weitesten fortgeschritten an der Sieg) erzielt worden. Das nachstehende Photo, welches noch bis in die achtziger Jahre in einer Gaststätte in der Ahrweiler Oberhut hing, zeigt, wie real der Lachsfang in der Ahr im Raum Sinzig noch um 1915 war. Das Photo wurde von Herrn Theo Simons zur Verfügung gestellt. Details zu diesem Thema findet man auf der Seite: www.arge-ahr.de


Lachsfang in der Ahr bei Sinzig im Jahr 1915

o       Aktuell sind Kapitel über die Infrastruktur (Häuser, Strassen, Bahn, Wasser, etc.), die Wirtschaftsstruktur (Weinbau, Landwirtschaft, etc.) und "Sitten und Gebräuche" ebenso neu hinzugefügt worden, wie Fotos von beeindruckenden Fundstücken und ausführliche Berichte über die damaligen Ausgrabungen der ehemaligen "Römervilla von Dernau" (Ausgrabung von 1884/1885) und von einer eigenartigen "Gussform" , die vor fünfzig Jahren in der Ahr gefunden wurde.

Nach intensiven Nachforschungen in Bonn, Köln und Koblenz konnten nun (Dank der tollen Unterstützung und Hartnäckigkeit von Herrn Thomas Ley, Troisdorf), die allgemein als verschwunden geltenden Zeichnungen der Grabungen von 1885 aufgefunden werden. Diese Zeichnungen geben allerdings nur den Stand der Grabungen von 1885 wieder und zeigen noch nicht den Gesamtkomplex, der durch etliche weitere Funde belegt wurde. Nachstehend sehen Sie eine bearbeitete Fassung dieser Zeichnungen. An dem Thema "Römervilla von Dernau" wird weiter gearbeitet. Die Gesamtheit der Funde wird, soweit zugänglich, dokumentiert und demnächst veröffentlicht. Bei dieser Gelegenheit wird man dann auch erfahren, dass C.Julius Peregrinus, Camul und seine Ehefrau Primia, die ersten urkundlich nachgewiesenen Dernauer Bürger waren. Weitere ergänzende Hinweise zu Grabungsfunden im Raum Dernau sind willkommen. Die nachstehenden Fotos wurden von Herrn Thomas Ley, Troisdorf und Matthias Bertram, Burgdorf gemacht und zur Verfügung gestellt.

            
Fundstücke und Aufzeichnungen aus Dernau

Veröffentlichung: Die Villa Rustica von Dernau PDF-Format

Weitere Details zu den Römern im Ahrtal und in der gesamten Ahr-Eifel-Rhein Region finden Sie im Kapitel "Römer" unter dem Menüpunkt "Alles Fliesst" auf dieser Website.

 

Zusätzliche Informationen, gerade aus den Raum Mittelahr, werden gegebenenfalls in diese Seite eingebaut. Ebenso kann jeder Interessierte mithelfen, alte Scripte zu entschlüsseln, wie zum Beispiel nachstehend einige Aufzeichnungen aus Dernau bzw. Rech und Mayschoss oder mithelfen den Aufnahmeort und den Maler des nachstehenden Eifelbildes herauszufinden. Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass es sich um einen Blick auf die Hohe Acht handelt und der Name des Malers P. Löttgen (aus dem Raum Bonn/Köln) ist. Herr Löttgen war in den 20. und 30. Jahren des Öfteren im Raum Aremberg bzw. Eichenbach.

 
Ölbild 1924; Blick zur Hohen Acht; P. Löttgen

o       So wurde ein Dokument (Jahr 1636) entziffert, in welchem erstmals belegt ist, dass die Familie Bertram bereits vor 1636 in Dernau an der Ahr als Winzer tätig war. Ein "Jacobus Bertram" stiftet am 04. August 1636, versehen mit den Sterbesakramenten, (der Kirche ) einen Weinberg.

  
Dokument aus 1636

o       In einem anderen Dokument (Jahr 1807) erfahren wir, dass ein Vorfahre aus Dernau (Peter Liersch) vier Jahre als Soldat in der napoleonischen Armee war, dann in Austerlitz (2. Dez. 1805) am Bein verwundet wurde und dafür als französischer Veteran eine jährliche Rente von 150 Francs bezog.


Dokument aus 1807

Hier ein Teil der Übersetzung aus dem Latein:

Peter, der eheliche Sohn der Eheleute Franz Liersch und Veronica Stodden, durch das Los des Konskriptionsverfahrens als gallischer (französischer) Soldat ausgezogen und schließlich nach vier Jahren mit einer Wunde am Schenkel in der berühmten Schlacht bei Austerlitz gezeichnet, als Veteran nach Hause zurückgekehrt und mit einer jährlichen Rente von 150 Francs ausgestattet,..etc. ...

  
Dokumente von 1736 und 1761

o       In weiteren alten Dokumenten (Jahre 1736 u. 1761), über die im Kapitel "Erzählungen der Alten / Wer ist der Vorfahre N.N." in der Rubrik "Alles fliesst !" berichtet wird, erfahren wir, dass einer der Vorfahren offensichtlich als uneheliches Kind des damaligen Landesherrn in Mayschoss geboren wurde und später in Dernau heiratete.

o       Die alte "Chronik des Junggesellenvereins" Dernau gibt einen Einblick, wie sich verschiedene Aspekte des "gesellschaftlichen Lebens" im Ort seit 1773 entwickelt haben.

   
Auszüge aus der Chronik Junggesellenverein Dernau 1773/1800

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Matthias Bertram
Bad Neuenahr-Ahrweiler, 25. April 2016


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