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Ahr Eifel Rhein Geschichte Dernau Römer Franken Weinbau Fischerei Ahrtal Bertram Sprache Ahnen Pest Hexen Alles fliesst Juden Bunker
Was gibt's Neues ?
"Alles fliesst !", diese Erkenntnis des alten griechischen Philosophen Heraklit
wurde vor einigen Jahren (2001) als Titel für eine Zusammenstellung von
geschichtlichen Ereignissen und mündlichen Überlieferungen gewählt.
Weitere Informationen haben sich angesammelt. Nun wird der Inhalt,
so wie es die Zeit zulässt, nach und nach ergänzt werden und auf dieser
Internetseite gemeinsam mit einigen weiteren Inhalten veröffentlicht.
Unter der Rubrik "Ahrtal" werden alte Photos, Zeichnungen, Drucke, etc.
aus der Region veröffentlicht.
So wird zum Beispiel in den letzten Jahren viel für die Renaturierung von Flussläufen getan, um den Lachs am Rhein und in seinen Nebenflüssen wieder heimisch werden zu lassen. Beachtliche Erfolge sind dabei (wohl am weitesten fortgeschritten an der Sieg) erzielt worden.
Das nachstehende Photo, welches noch bis in die achtziger Jahre in einer Gaststätte in der Ahrweiler Oberhut hing, zeigt, wie real der Lachsfang in der Ahr im Raum Sinzig noch um 1915 war.
Das Photo wurde von Herrn Theo Simons zur Verfügung gestellt. Details zu diesem Thema findet man auf der Seite:
www.arge-ahr.de
Lachsfang in der Ahr bei Sinzig im Jahr 1915
Aktuell sind Kapitel über
die Infrastruktur
(Häuser, Strassen, Bahn, Wasser, etc.),
die Wirtschaftsstruktur
(Weinbau, Landwirtschaft, etc.) und
"Sitten und Gebräuche"
ebenso neu hinzugefügt worden, wie Fotos von beeindruckenden Fundstücken und ausführliche Berichte über die damaligen Ausgrabungen der ehemaligen
"Römervilla von Dernau"
(Ausgrabung von 1884/1885) und von einer eigenartigen
"Gussform"
, die vor fünfzig Jahren in der Ahr gefunden wurde.
Nach intensiven Nachforschungen in Bonn, Köln und Koblenz konnten nun (Dank der tollen Unterstützung und Hartnäckigkeit von Herrn Thomas Ley, Troisdorf), die allgemein als verschwunden geltenden Zeichnungen der Grabungen von 1885 aufgefunden werden. Diese Zeichnungen geben allerdings nur den Stand der Grabungen von 1885 wieder und zeigen noch nicht den Gesamtkomplex, der durch etliche weitere Funde belegt wurde. Nachstehend sehen Sie eine bearbeitete Fassung dieser Zeichnungen. An dem Thema "Römervilla von Dernau" wird weiter gearbeitet. Die Gesamtheit der Funde wird, soweit zugänglich, dokumentiert und demnächst veröffentlicht. Bei dieser Gelegenheit wird man dann auch erfahren, dass C.Julius Peregrinus, Camul und seine Ehefrau Primia, die ersten urkundlich nachgewiesenen Dernauer Bürger waren. Weitere ergänzende Hinweise zu Grabungsfunden im Raum Dernau sind willkommen. Die nachstehenden Fotos wurden von Herrn Thomas Ley, Troisdorf und Matthias Bertram, Burgdorf gemacht und zur Verfügung gestellt.
Fundstücke und Aufzeichnungen aus Dernau
Veröffentlichung: Die Villa Rustica von Dernau PDF-Format
Zusätzliche Informationen, gerade aus den Raum Mittelahr,
werden gegebenenfalls in diese Seite eingebaut. Ebenso kann jeder
Interessierte mithelfen, alte Scripte zu entschlüsseln, wie zum Beispiel
nachstehend einige Aufzeichnungen aus Dernau bzw. Rech und Mayschoss oder mithelfen den Aufnahmeort und den Maler des nachstehenden Eifelbildes herauszufinden. Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass es sich um einen Blick auf die Hohe Acht handelt und der Name des Malers P. Löttgen (aus dem Raum Bonn/Köln) ist. Herr Löttgen war in den 20. und 30. Jahren des Öfteren im Raum Aremberg bzw. Eichenbach.
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In einem anderen Dokument (Jahr 1807) erfahren wir, dass ein Vorfahre aus
Dernau (Peter Liersch) vier Jahre als Soldat in der napoleonischen Armee war,
dann in Austerlitz (2. Dez. 1805) am Bein verwundet wurde und dafür als
französischer Veteran eine jährliche Rente von 150 Francs bezog.
Dokument aus 1807
Hier ein Teil der Übersetzung aus dem Latein:
Peter, der eheliche Sohn der Eheleute Franz Liersch und Veronica Stodden,
durch das Los des Konskriptionsverfahrens als gallischer (französischer)
Soldat ausgezogen und schließlich nach vier Jahren mit einer Wunde am Schenkel
in der berühmten Schlacht bei Austerlitz gezeichnet, als Veteran nach Hause
zurückgekehrt und mit einer jährlichen Rente von 150 Francs ausgestattet,..etc. ...
In weiteren alten Dokumenten (Jahre 1736 u. 1761), über die im Kapitel
"Erzählungen der Alten / Wer ist der Vorfahre N.N." in der Rubrik
"Alles fliesst !" berichtet wird, erfahren wir, dass einer der
Vorfahren offensichtlich als uneheliches Kind des damaligen
Landesherrn in Mayschoss geboren wurde und später in Dernau heiratete.
Durch Klicken auf die obigen Bilder werden diese vergrößert und lesbar.
Kontaktaufnahme bitte über:
alles-fliesst@ahr-eifel-rhein.de
Matthias Bertram
Burgdorf, 08. Februar 2008
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